Künstliche Intelligenz im Rampenlicht bei Workshop in Dortmund

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Von der Theorie in die Praxis: BwInfler beim Workshop der TU Dortmund

Gerade waren sie noch in der Schule, jetzt schnuppern sie bereits Universitätsluft. Für viele Teilnehmer des jüngsten Workshops der Technischen Universität Dortmund war es der erste intensive Kontakt mit einer Hochschule und zudem eine gute Gelegenheit, das eigene Können unter Beweis zu stellen. Eine Mischung, die gut ankam. Und das sowohl auf Seiten der Veranstalter als auch unter den Teilnehmern des Bundeswettbewerbs Informatik, an die sich das Seminar exklusiv richtete.

Auf dem Programm standen eine Reihe von Workshops, die unterschiedliche Facetten des Fachbereichs Informatik beleuchteten. Jan Quadflieg Leiter des "Workshops Autorennen" war begeistert von den Bundeswettbewerbern. „Die Teilnehmer sind wirklich klasse und können was. Ich bin immer wieder positiv überrascht wie selbstständig sie arbeiten und was die Schüler in der kurzen Zeit auf die Beine stellen. Ich würde mich freuen, wenn sie alle an der TU Dortmund Informatik studieren möchten."

Die Schüler arbeiteten in Kleingruppen zusammen. Ziel war eine Künstliche Intelligenz (KI) mit einer guten Rundenzeit zu entwickeln. Das Ergebnis von 2,35 Minuten konnte sich sehen lassen. Verglichen mit den 1,54 Minuten, die der Leiter des Workshops mit seiner KI erreicht, ist das ein sehr gutes Ergebnis.

"Der Schimpanse hat gewonnen“ lautete das Motto des Workshops "Virtuelle Interaktion". Hier stellten die Teilnehmer schnell fest, wie schwierig es ist eine komplexe KI zu entwickeln. Innerhalb des Projektes sollte ein Computerspiel realisiert werden, bei dem Schneeflocken vom Himmel fallen, denen unterschiedliche Punktzahlen zugeordnet sind.  Neben der Realisierung von Algorithmen zur Kollisionserkennung sind auch Verfahren für eine clevere Strategie zur Auswahl der Schneeflocken mit der geeigneten Punktzahl zu entwerfen, zur dreidimensionalen Visualisierung oder zur Steuerung über moderne 3D-Eingabegeräte. 

Bei aller Schwierigkeit blieb die Motivation nicht auf der Strecke. Thomas Kehrt, Leiter des Workshops "Virtuelle Interaktion" zum Zwischenergebnis eines Teilnehmers: „Schön muss es nicht sein, Hauptsache, es macht Spaß." Das tat es: "Hervorragend, das Projekt ist knifflig, aber sehr interessant und die Betreuung ist spitze! Der Workshop macht Lust auf mehr,“ so die einhellige Meinung der Bundeswettbewerber.


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