Girls@google: Begeisterung bei 26 BwInf-Teilnehmerinnen

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Noch ein Stück motivierter für Informatik: die 28 BwInf-Teilnehmerinnen nach einem intensiven Tag bei Google in München.
Von Augmented Reality bis Open Roberta: 26 Teilnehmerinnen des Bundeswettbewerbs Informatik bekommen beim Workshop Girls@Google spannende Einblicke in Informatik und in den Google-Standort München Foto: Google Deutschland
Von Augmented Reality bis Open Roberta: 26 Teilnehmerinnen des Bundeswettbewerbs Informatik bekommen beim Workshop Girls@Google spannende Einblicke in Informatik und in den Google-Standort München Foto: Google Deutschland

Wie sieht er eigentlich aus, der Alltag von Informatikern bei einem weltweit erfolgreichen Unternehmen? 26 Teilnehmerinnen des aktuellen Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) erhielten die Chance, Arbeitsatmosphäre und -alltag des Google-Standorts München kennen zu lernen. Sie hatten sich in der 1. Runde des 36. BwInf gegen 1.464 Teilnehmende durchgesetzt. Der Mädchenanteil beim 36. BwInf erreichte mit 13,2% den höchsten Wert der BwInf-Geschichte . Absolut beteiligten sich mit 193 so viele Mädchen wie noch nie, so dass der Rekordwert des Vorjahres noch einmal um 9% übertroffen wurde.

Die Teilnehmerinnen zeigten sich begeistert: "Ich fand es toll andere Mädchen zu treffen, die ebenfalls engagiert im Bereich Informatik sind," so eine Teilnehmerin. Eine andere freut sich über Entscheidungshilfe dank der Erfahrung : "Es hat mich in meiner Entscheidung Wirtschaftsinformatik zu studieren, sehr bestätigt, vorher war ich ziemlich unsicher." Die 16-jährige freut sich über das Privileg zur Teilnahme. Der Besuch im modernen Google-Entwicklungszentrum an der Hackerbrücke in München ist ein exklusives Angebot für Mädchen.

Der Tag bei Google bietet den Teilnehmerinnen weit mehr als eine Besucherführung. Hier erfuhren Sie etwas über die Unternehmenskultur und Geschichte des Konzerns und bekamen die Gelegenheit sich direkt mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszutauschen. „Mich hat die Vielzahl der Google-Mitarbeiter, die den Tag unterstützt haben beeindruckend. Sie haben sich unglaublich viel Zeit für uns genommen,“ so eine 17-jährige. Gleich am ersten Tag luden vier Google-Ingenieuren zum Gespräch. Die Teilnehmerinnen erfuhren, welche Aufgabengebiete es für Informatiker im Entwicklungszentrum München gibt und welche persönlichen Erfahrungen dieser Arbeitsplatz bietet. Im Gespräch mit BwInf-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl berichteten die Jugendlichen von ihrer Motivation hinsichtlich des Programmierens und bezüglich ihrer Wettbewerbsteilnahme.

Wieland Holfelder, Vice President of Engineering und Head of Munich Site, begrüßte die Teilnehmerinnen persönlich und berichtete über die Bedeutung vom Girls@Google-Day und stellte das Wirkungsfeld der Ingenieure in München in den Fokus.

Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen vom Google-Produkt Augmented Reality. Googler Martin vom Daydream-Team vermittelte Einblicke in die Augmented Reality und erklärte, wie Maschinen Objekte erkennen und Objekte und Räume "sehen" und "bauen" können.

Dann hieß es Google kennen lernen, zumindest einen Teil: Bei der Office-Tour konnten sich die Jugendlichen ein Bild von den ungewöhnlichen Münchner Büros machen und Arbeitsatmosphäre schnuppern. Im Rahmen der sogenannten Breakout-Sitzungen wurden die Teilnehmerinnen in verschiedene Räume aufgeteilt, um aktuelle Google-Projekte kennen zu lernen.

Sechs Googler unterschiedlicher Position standen bei einer Podiumsdiskussion zum Gespräch zu Verfügung - vom  Software-Ingenieure, Site-Reliability-Ingenieuren bis hin zu einem Vertreter der Personalabteilung. Sie beantworteten sämtliche Fragen, auch warum sie sich entschieden haben, Informatik zu studieren.

Es ist ein Workshop, der die Schülerinnen nachhaltig beeindruckt. „Es war wahnsinnig schön, diese große Firma Google kennen zu lernen. Ich plane nun, mich für ein Praktikum dort zu bewerben,“ eine Idee, die einige Teilnehmerinnen verfolgen.

Vanessa Ackermann, Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Informatik, erinnert sich im Video an ihre Erfahrungen mit BwInf-Workshops und hebt die Vorteile hervor. 

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