303 Biber-Kids sind jetzt Bundeswettbewerber

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Er ist etwas Besonderes. Mit seinen knapp 40 Zentimetern Körpermaß und gerade mal 360 Gramm Fliegengewicht zählt er nicht zu den schwergewichtigen Auszeichnungen, auch nicht zu den wichtigsten.


Knuffige Auszeichnung für engagierte Schulen
Aber die Überraschungen in den Paketen, die in Kürze die Bonner Geschäftsstelle der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) verlassen und Ziele in ganz Deutschland erreichen, werden sicherlich einen Ehrenplatz in den Schulen bekommen. Zu Recht. Denn der Plüsch-Biber verkörpert nicht nur detailgetreu sein grafisches Vorbild, den Informatik-Biber, sondern stellt auch ein besonderes Engagement in den Vordergrund: 15 Schulen in Deutschland ist es gelungen, Teilnehmer aus dem Informatik-Biber zu motivieren, am Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) teilzunehmen. Sind mindestens fünf Biber-Teilnehmer zum ersten Mal beim BwInf dabei, ist dies für die Bonner Organisatoren eine Auszeichnung wert.

Den Plüsch-Biber ziert ein Holzmedaillon, die Inschrift „Biber goes BwInf“ verweist auf den großen Schritt vom Einstiegswettbewerb zum bundesweiten Wettstreit. BWINF möchte die jungen Menschen motivieren, ihr Interesse und Können im Bereich Informatik unter Beweis zu stellen. Viele begeistern sich zunehmend für Informatik, je mehr sie sich mit der Thematik auseinandersetzen. Sie entdecken, dass Informatik mehr ist als das bloße Programmieren, erleben, dass durch die alltägliche Nutzung des Internets Informatik Einzug in sämtliche Lebenswelten hält. Umso wichtiger ist, dass Schüler, die begeistert am Informatik-Biber teilnehmen, diese Motivation nutzen und sich und ihr Können weiter ausprobieren.

303 Schüler haben diese Chance genutzt und sind jetzt beim Bundeswettbewerb Informatik dabei. Vier der ausgezeichneten Schulen leisteten besonders gute Nachwuchsförderung: das Saarpfalz-Gymnasium aus Homburg mit 22 Biber-goes-BwInf-Teilnehmern, das Max-Steenbeck-Gymnasium in Cottbus mit 18 Teilnehmern, das Staatliche Gymnasium Albert-Schweitzer in Erfurt mit 13 Teilnehmern ebenso wie das Ravensberger Gymnasium Herford.

„Wir wollen die im Informatik-Biber entdeckten Talente weiter fördern, und das geht am besten über eine Teilnahme am Bundeswettbewerb. Wir wünschen uns, dass der Plüsch-Biber an den Schulen einen guten Platz bekommt und so erinnern hilft, dass auch Informatik-Talente kontinuierlich gefördert werden müssen,“ erläutert BwInf-Geschäftsführer Wolfgang Pohl die Idee.

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