Ein Tag bei Google in München

  |   BwInf

Wie bereits in den vergangenen Jahren öffnete Google wieder einmal den besten Teilnehmerinnen an der ersten Runde einen Tag lang seine Pforten. Neun BwInflerinnen folgten im Juni der Einladung zum Workshop in die deutsche Niederlassung in München. Am Nachmittag zuvor konnten sich die Eingeladenen bei einem geführten Stadtrundgang nicht nur gegenseitig, sondern auch ein wenig München kennenlernen. Abends trafen sie dann mit dem Google-Mitarbeiter Sven, seines Zeichens ebenfalls ehemaliger BwInf-Teilnehmer, zum Abendessen zusammen.

 

Der Tag bei Google startete mit einer ausgedehnten Führung durch die beeindruckenden Geschäftsräume im Herzen der bayerischen Metropole. Zum Einstieg in den Workshop berichtete Sarah von ihrem ganz persönlichen Weg vom Informatikstudium hin zur Softwareentwicklerin bei Google. Sie erläuterte, welche Aufgabengebiete es in der Münchener Zentrale gibt und wie der Arbeitsalltag aussieht. Dann folgte der Vortrag „Das Leben einer Suchanfrage“: Die Kernkomponenten der Google-Websuche, Crawlwe, Reverse Index und Ranking, wurden hier vorgestellt. Der Vortrag ging auch darauf ein, wie groß die Rechenzentren, die für die Verarbeitung der Suchanfragen benötigt werden, sein müssen, wie sich Google durch Werbeanzeigen finanziert und wie man mit Hilfe von Suchstatistiken Grippewellen voraussagen kann.

 

Nach all den Informationen durften die Teilnehmerinnen dann auch selbst tätig werden: In drei Gruppen programmierten die Teilnehmerinnen einen Lego Mindstorms Roboter. Dieser sollte einen beliebig wählbaren Schriftzug mit Hilfe einer einzelnen Zeile von Leichtdioden produzieren. Durch kurzes Aufblinken von verschiedenen im Programm definierten Mustern während einer gesteuerten Bewegung des Roboters wurde der Schriftzug in einem Foto mit langer Belichtungszeit eingefangen.

 

Nach einem gemeinsamen Lunch im firmeneigenen Restaurant ging es weiter mit dem Vortrag „Scaling to the limits“. Bei Google werden Programme geschrieben, die extrem viele Anfragen von Endnutzern schnell und zuverlässig bearbeiten sollen. Welche Herausforderungen dies mit sich bringt und wie Google sich diesen stellt, wurde hier behandelt. Dabei wurden verteilte Systeme vorgestellt, sowie Einblicke in einige von Google ausgearbeiteten Technologien, z.B. Google File System und MapReduce, ermöglicht. In der abschließenden Diskussionsrunde konnten die Teilnehmerinnen verschiedenen Mitarbeitern Fragen stellen und so weiteres über einen Beruf in der Informatik erfahren.

 

Die Resonanz auf den 3. Girls@Google-Day war wie in den Jahren zuvor rundum positiv: “Mir hat der Girls@Google Day sehr gut gefallen und ich kann diesen nur weiterempfehlen! Die Mitarbeiter waren sehr motiviert”, fasst Anna Scholtz ihre Eindrücke zusammen.



























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