Die Geschichte der Fakultät für Informatik


1956 - 1959 Anfänge der Informatik in Magdeburg durch das Mathematische Institut der Hochschule für Schwermaschinenbau: Vorlesungen über Aufbau, Arbeitsweise und Sprachen von Rechnerautomaten vor allem in der Grundlagenausbildung auf dem Gebiet der Rechentechnik und Datenverarbeitung für alle Ingenieurfachrichtungen durch Franz Stuchlik
   
1961/62 Grundsteinlegung für das Rechenzentrum der Technischen Hochschule Magdeburg, Inbetriebnahme der ersten "großen Systeme", dem programmgesteuerten Rechenautomaten ZRA1 ("Zeiß-Rechen-Automat" aus Jena) und dem Analogrechner Endim 2000
   
1963/64 Vorlesungen zur Einführung in die algorithmischen Sprachen: ALGOL, FOTRAN und COBOL
   
1967 Einführung des Studienganges: "Kybernetik und Rechentechnik" im Rahmen der Mathematikausbildung
   
1968 Gründung der Sektion Rechentechnik und Datenverarbeitung der Technischen Hochschule "Otto-von-Guericke" Magdeburg
   
1971 Berufung von Peter Lorenz zum Dozenten für Rechentechnik und Datenverarbeitung an der TH Magdeburg
   
   
1971 Einstellung der Informatikausbildung in Magdeburg (wie auch in anderen Hochschulen der DDR), um eine Konzentration in Dresden zu erreichen, Weiterführung der EDV- Grundlagenausbildung als Dienstleistung für andere Studiengänge
   
1973 Berufung von Franz Stuchlik zum Professor für Rechentechnik und Datenverarbeitung
   
1977 Einrichtung eines postgradualen Studiums Informationsverarbeitung für Beschäftigte der Industrie und Wirtschaft auf dem Gebiet der Datenverarbeitung und Rechentechnik
   
1978 Erweiterung der gerätetechnischen Basis der 3. Rechnergeneration durch Installation und Inbetriebnahme eines Rechners vom Typ EDVA ES 1040 in einem eigens für ihn errichteten Gebäude, eines ESER-Rechners aus Dresden und eines Hybridrechners ADT 3000 aus der CSSR
   
1985 Aufnahme des Hauptstudienganges in: Informatik mit den Spezialisierungen Rechnersystemgestaltung und -betrieb sowie Angewandte Informatik mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur für Informatik
   
März 1987 Errichtung der Sektion Informatik in Verbindung mit der Statusänderung der Technischen Hochschule in die Technische Universität unter Leitung des Sektionsdirektors Prof. Franz Stuchlik (ab 1989 Prof. Peter Lorenz) und Profilierung der Informatik in vier Wissenschaftsbereiche:
  • Informationsverarbeitung in der Technik
  • Systeme der Informatik
  • Objekte der Informatik
  • Methoden der Informatik
   
Oktober 1990 Eröffnung des ABZ (PC-Ausbildungs- und Beratungszentrum für Studenten) und Start des EARN- Testbetriebes (European Academic Research Network)
   
November 1990 Umwandlung der Sektion Rechentechnik in die Fakultät für Informatik nach der demokratischen Wende;
Erster Dekan: Prof. Peter Lorenz
   
   
Dezember 1990/
Januar 1991
Umwandlung der Wissenschaftsbereiche der Sektion Informatik in vier Informatik-Institute, das URZ und eine Fakultätsbibliothek:
   
1991 Einrichtung des Fernstudienganges Informatik
   
1992 Promotionsordnung der Fakultät
   
1992 Außerordentliche Berufung zu Professoren von Franz Stuchlik und Jürgen Dassow
   
Oktober 1992 Aufnahme der Studierenden des Studienganges Informatik der am 30.09.1992 aufgelösten TH Köthen
   
Januar 1993 Senatsbeschluss zur Errichtung der Fakultät für Informatik an der Technischen Universität "Otto-von-Guericke" Magdeburg mit 15 Professuren in vier Instituten unter Trennung vom URZ (ab Oktober 1993 Universität "Otto-von-Guericke" Magdeburg)
   
Oktober 1993 Übernahme der Studierenden im Studiengang Wirtschaftsinformatik der zum 30.09.1993 aufgelösten IHS (Fachschule) Bernburg und Einführung des Studienganges Wirtschaftsinformatik an der Fakultät
   
1993/1994 Berufung von Thomas Strothotte, Gunter Saake und Reiner Dumke zu Professoren an der Fakultät
   
   
Oktober 1994 Einrichtung des Studienganges Zusatzstudium Informatik
   
1995 Gründung von METOP (Mensch-Technik-Organisation-Planung) GmbH als Aninstitut der Universität unter starker Beteiligung der Fakultät
   
Oktober 1996 Einrichtung des damals bundesweit einmaligen Studienganges Computervisualistik
   
Oktober 1997 Einrichtung des Masterstudienganges Computational Visualistics
   
November 1997 Aufnahme der Fakultät als 33. Mitglied in den Fakultätentag Informatik
   
April 1999 Platz 1 beim Hochschulranking (Studentenumfrage) der Zeitschrift Spiegel
   
Mai 1999 Platz 3 beim gemeinsamen Hochschulranking der Zeitschrift Stern und des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE)
   
Oktober 1999 Einrichtung der DFG- Forschergruppe Informationsfusion
   
November 1999 Neue Promotionsordnung und Habilitationsordnung
   
September 2000 Gründung des Hochschulkompetenzzentrums
   
Oktober 2000 Einrichtung des interdisziplinären Studienganges Ingenieurinformatik und des Masterstudienganges Computer Science
   
2000/2001 13 Professoren an der Fakultät, davon 7 Ruferteilungen an andere Universitäten
   
Februar 2001 Unterzeichnung des Investorenvertrages zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und dem Ingenieurbüro Bauwesen Magdeburg GmbH - dafür erhält die Universität für die Fakultät ein saniertes Gebäude mit Neubau
   
März 2001 Erster Spatenstich für das neue Gebäude der Fakultät
   
Mai 2001 Einführung des örtlichen NC für alle Direktstudiengänge der Fakultät ab dem Wintersemester 2001/2002
   
Oktober 2001 Richtfest für den Neubau des Fakultätsgebäudes
   
Januar 2001 Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Kurt Mehlhorn, Professor für Theoretische Informatik an der Universität des Saarlandes und Direktor des Max-Planck-Institutes in Saarbrücken
   
Sommer 2002 Erstmalig NC - dadurch blieben einige Studienplätze in den 4 Informatikrichtungen frei
   
   
September 2002 Einzug der Fakultät in das neue Fakultätsgebäude, dem Ada Lovelace Gebäude
   
Oktober 2002 Die METOP-GmbH hat das Recht verliehen bekommen , sich An-Institut der Universität zu nennen. Prof. Saake und Prof. Rautenstrauch gehören zu den Gesellschaftern.
   
25.02.2003 UnivIS wird an der Fakultät vorgeführt, um die Lehrveranstaltungen besser planen zu können.
   
Oktober 2003 Der Masterstudiengang "Data and Knowledge Engineering" wird neu eingeführt.
   



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